Der Anfang der Fusselzeit

Wie alles begann….

Eigentlich hatte ich mit der Familienplanung bereits abgeschlossen. Auch der Fusselpapa wollte eigentlich kein weiteres Kind.

Wie es denn noch dazu kam? Was uns beiden den Sinneswandel gab?  Wir wissen es beide nicht wirklich, aber wir wissen das der Wunsch in unser beider Herzen entflammte.

Es war ungefähr Mitte/Ende September 2011, ich saß wie so oft draussen auf der Treppe um eine Zigarette zu rauchen (nein ich rauche nicht mehr, dazu aber an anderer Stelle mehr).

Der Fusselpapa kam zu mir raus, setzte sich neben mich und nahm mich liebevoll in den Arm. Er fragte mich ob ich mir denn nicht vorstellen könne mit ihm zusammen doch nochmal ein Baby zu bekommen. Er würde doch so gern. Ich war zwar im ersten Moment etwas verdutzt aber entgegnete schnell mit einem freudigen JAAAAAA J Ich schwor mir ab dem Tag das Rauchen auch aufzugeben, was zunächst nicht klappte.

Sämtliche Versuche Schwanger zu werden schlugen die ersten 3 Monate fehl. Ich war glaube noch nie so enttäuscht in meinem Leben. Bei jedem Zieperlein bin ich auf die Toilette gerannt in der Hoffnung das die blöde Regel bloß ausbleiben solle.

Anfang Januar 2012 hatte ich dann wie meisst das Gefühl es könnte geklappt haben. 2 Tage nach ausbleiben der Regel hatte ich abends dann doch wieder leichte Blutung, die komischer weise am nächsten Tag verschwunden war.

Natürlich hab ich mir Gedanken gemacht und fleissig Gegooglet. Einnistungsblutung können es gewesen sein. Da ich die Ruhe und Geduld in Person bin hab ich es nicht mehr ausgehalten und bin zu meiner Frauenärztin geflitzt. Die hat auch brav alles kontrolliert aber nichts gefunden.

Enttäuscht bin ich dann wieder nach Hause. Hatte die Hoffnung aber dennoch noch nicht aufgegeben. Nebenbei bemerkt hab ich am 19. Januar die letzte Zigarette geraucht.

Die Regel bliebt trotz erbärmlicher Unterleibschmerzen weiter aus. Einen Test wollte ich aber nicht machen. Ich hatte zu große Angst vor einer möglichen Enttäuschung.

Mittlerweile hatten wir den 26. Januar. Wieder hab ich einen Termin bei meiner Ärztin  gemacht. Ich dachte schon man muss mich mittlerweile für total bescheuert halten das ich 2 mal im Monat vorbei komme. Aber man sprach mir Mut zu. Zurück auf dem Untersuchungsstuhl blieb mir die Enttäuschung aber wieder mal nicht erspart. Es war nichts zu sehen, nicht mal ein Pünktchen. Meine Ärztin schlug aber einen Urintest vor. Etwa 30 Minuten später bekam ich das Ergebnis mitgeteilt. Schwanger:D juhuuuu, doch die Euphorie blieb nicht lange. Meine Ärztin holte mich schnell runter und sagte ich solle Ruhe bewahren und etwas abwarten, da nichts auf dem Ultraschall zu sehen war könne es auch gut eine Eileiterschwangerschaft sein. Ich solle sobald ich außergewöhnliche Schmerzen habe sofort vorbei kommen, ansonsten würden wir uns in 2 Wochen wieder sehen.

Ja da saß ich dann nun mit gemischten Gefühlen. 2 Wochen warten wenn alles gut geht. Oh bitte lass alles gut gehen.

Auf dem Weg nach Haus e gingen mit tausend Sachen durch den Kopf, richtig freuen konnte ich mich nicht. Es war alles noch so unwirklich. Der Fusselpapa hat sich natürlich gefreut. Auch wenn die Zwischenprognose nicht so toll war hat er doch alles Positiv gesehen. Ich sollte an dieser Stelle erwähnen das ich die Dinge meisst nie Positiv sehe, mich aber dann um so mehr über einen Positiven Ausgang freue.

Jetzt hieß es erst mal abwarten und Tee trinken.

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