Archiv für den Monat Juli 2012

Geschützt: Der Gipfel der Frechheit…

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SSW 33, noch 56 Tage bis ET, Aerztliche Panikmache

Es wird mal wieder Zeit über den aktuelle Stand der Dinge zu berichten. Aus gegebenen Anlass ( letzte Einträge betreffend der anderen Mutter) bleibt dieser Eintrag erst mal Passwortgeschütze bis nächste Woche.

Die letzte Untersuchung im Prenatalzentrum Lübeck verlief ja eigentlich ganz gut.

Die einzige Negativdiagnose war das ich wohl Flecken auf der Plazenta habe, das solle ich in Absprache mit meiner Ärztin dann nochmal nötigenfalls mittels Dopplerultraschall abklären lassen. Somit bin ich dann auch nach Hause und hatte 3 Wochen später die letzte große Vorsorgeuntersuchung bei meiner Ärztin.

Meine beiden Söhne aus erster Ehe waren beide mit und total begeistert. Leider teilte die Ärztin mir an diesem Tag auch mit das meine kleine Maus zu klein sei, sie läge in der unteren Normkurve und ich solle doch nochmal nach Lübeck, auch um die Versorgung der Plazenta checken zu lassen, denn die Größe mit der Diagnose Flecken solle man beobachten.

Ok so weit so gut, wieder einmal etwas niedergeschmettert bin ich dann nach Hause, griff zum Telefon und versuchte jemanden in Lübeck zu erreichen, damit ich in den nächsten 8 Tagen einen Termin bekommen. Leider erreichte ich dort am Donnerstag genau so wenig jemanden wie die Ärztin selbst.

Tags drauf ging denn nun endlich eine sehr unhöfliche Dame ans Gerät und teilte mir mit man sei ja so überlastet und es sei so viel zu tun. Naja nicht mein Problem dachte ich, und teilte ihr mit was los ist und das ich schnellst möglich einen Termin brauche, da ich angst habe das mein Kind eventuell unterversorgt sei. Netterweise fiel man mir sogleich auch ins Wort man habe nichts für mich frei, erst in 4 Wochen….Ich erklärte ich das ich da eventuell wohl schon nicht mehr schwanger sein könne und das es hier um das Leben meines Babys ginge, das nicht 4 Wochen warten kann. Nun, sie interessierte es nicht sonderlich. Ich solle mich dann per Notfall im Kreissaal anmelden. Ich wies sie freundlcih darauf hin das ich nocht nicht entbinden wolle und es jediglich um 10 Minuten Untersuchung ginge. Ja es sei ihr egal mehr kann sie nicht machen.

Gut, toll ich wieder am heulen, mein Baby zu klein, vielleicht unterversorgt, Freitag Mittag und kein Schwein will mir helfen.

Die letzten 2 Wochen tingelte ich ohnehin schon dauernd zwischen Krankenhaus, Frauenärztin und Hebamme hin und her, wegen Vorwehen, Unterbauchziehen und Taubheit von Gesicht bis kleiner Finger. Irgendwann muss es doch mal genug sein.

Den Stress der letzten 2 Wochen war ich sicherlich selbst Schuld. Meine Söhne sind ja in den Ferien da und man muss sich erst mal wieder an das Mamasein gewöhnen. Was relativ schnell ging, allerdings war meine Kraft nach 3 Tagen aufgebraucht. Kam ich auch erst mal nicht mit klar. Aber so ist das nun mal.

Also wie gesagt, Freitag Mittag, es war nirgends mehr was terminlich zu machen. So fing ich also an in diversen Foren nach Normkurven zu suchen und diese mit den Daten aller meiner Kinder zu vergleichen. Da hab ich nicht nur das Problem das jeder Arzt die Daten irgendwie anders Notiert, sondern ich habe extrem den Eindruck das die Kurven in den letzten 10 Jahren nach oben gesetzt wurden.
Ich möcht hier gern mal alle 3 Kinder auflisten und hoffe das mir jemand dazu was sagen kann:

Knutschkugel 2002 in der 30. Ssw:

BPD: 77,3

FOD/KU: 97,1

ADT: 74,9

APD/AU: 278,6

FL/HL: 54,3

Knutschkugel 2006 29. Ssw:

BPD: 7,3

FOD/KU: 9,3

ATD: 7,0

APD/AU: Kein Wert

FL/HL: 5,1

Fusselkind 2012 32. Ssw:

BPD: 8,1

FOD/KU 27,6

ADT: 9,4

APD/AU: 28,1

FL/HL: 5,6

ca. 1900 Gramm

Diese ganzen Werte hab ich mir das ganze Wochenende mehrfach um die Ohren geschlagen, mit dem Ergebniss das die Maus nicht wesentlich kleiner ist als es die beiden Brüder waren. Der Große kam in der 42. Ssw mit 3665gr zur Welt und der Kleine mit 3050gr in der 38. Ssw.

Da ich mir aber sicher sein wollte nutze ich den heutigen Hebammentermin für ausgiebige Fragen. Ok nach dem Ctg und dem Kreislaufkoller. Der Stress der letzten Wochen macht sich langsam doch bemerkbar und wenn ich nicht ruhe, geht der Herzschlag der Maus über 160. Das heisst also definitiv das ich mir einiges mehr an Ruhe antun muss!

Meine Hebi beruhigte mich und sorgte dafür das ich in der gleichen Klinik nächste Woche Dienstag zum Dopplerultraschall kommen kann. Das Ctg war auch weitestgehends gut. So das ich mir weiter erst mal keine Sorgen machen muss. Die taube Hand und Nerven drückt die Maus zur Zeit etwas platt. Das sollte wenns nicht schlimmer wird, kein Problem darstellen.

So nun lieg ich hier also rum und versuche mich zu schonen. Morgen ist der letzte Tag an dem meine Kinde rnoch hier sind und ich konnte kaum was mit den beiden Unternehmen. Ich fühl mich schon so ein bisschen doof in der ganzen Situation. Ich hoffe nur das die beiden dennoch die Ferien geniessen konnten und trotzdem in guter Erinnerung behalten.

Ich hoffe mal das es Dienstag gute Nachrichten gibt und wir es bis zur 38. Woche ohne Probleme schaffen. Das reicht mir auch voll und ganz.

Drückt mir die Daumen!

PS: Kennt ihr auch dieses ewige und dauernde Aufschwatzen der überteuerten Toxoplasmosetests? Nachdem ich den letzten abgelehnt habe war meine Ärztin etwas säuerlich. Aber mal ehrlich, irgendwann is mal gut mit Sondergedöns. Hab nix und werd auch nix haben, haben die Ärzte ein Abo in den Labors???

Heute hat der Fusselpapa Geburtstag

Und anlässlich dieses rundem (40) Ereignisses hab ich mich gewagt mal seinen Wunschkuchen zu backen.

Möhren-Nuss-Torte

Zutaten:

Für den Teig:

500 g Möhren
500 g gemahlene Haselnusskerne
4 gestr. TL Backpulver
8 Eiweiß (Größe M)
300 g Zucker oder Honig
8 Eigelb (Größe M)
3 EL Orangensaft
1 Pck. Finesse Orangenfrucht 1 Pck. Vanillin-Zucker

Zum Aprikotieren:

3 geh. EL Orangenmarmelade 1 EL Wasser oder Cointreau

Für die Decke und Garnitur:

200 g Marzipan-Rohmasse 50 g Puderzucker
rote und gelbe Speisefarbe einige Pistazienkerne

Für den Guss:

250 g Puderzucker 3–4 EL Orangensaft

TIPP
Die Torte kann 1–2 Tage vor dem Verzehr gebacken werden.

Zubereitung
1. Die Möhren putzen, schälen, waschen und fein reiben. Haselnuss-

kerne und Backpulver mischen.

2. Eiweiß steif schlagen und die Hälfte des Zuc kers (Honigs) por tions- weise unterschlagen.

3. Eigelb mit Orangensaft, Orangenfrucht und Vanillin-Zucker mit Hand- rührgerät mit Rührbesen auf höchster Stufe 1 Minute schlagen, in
1 Minute den restlichen Zucker (Honig) unterschlagen und noch weitere
2 Minuten schlagen. Die Eigelbcreme auf die Eiweißmasse geben und mit einem Schneebesen unterheben. Haselnüsse und zum Schluss die Möhren mit einem Teigschaber unterheben.

4. Den Teig in eine Springform (Ø 28 cm, Boden gefettet, mit Backpapier belegt) füllen und glatt streichen. Die Form auf dem Rost in den Backofen schieben. Ober-/Unterhitze: etwa 180 °C (vorgeheizt), Heißluft: etwa 160 °C (nicht vorgeheizt), Gas: Stufe 2–3 (nicht vorgeheizt). Backzeit: 55–60 Minuten.

5. Die Torte aus der Form lösen, 5–10 Minuten abkühlen lassen und auf eine Tortenplatte stürzen. Das Backpapier abziehen und die Torte erkal- ten lassen.

6. Zum Aprikotieren Marmelade durch ein Sieb streichen und mit Wasser oder Cointreau unter Rühren aufkochen lassen. Die Torte ganz damit bepinseln.

7. Für die Decke und Garnitur Marzipan-Rohmasse mit gesiebtem Puderzucker verkneten, 1⁄4 der Masse beiseite legen. Die restliche Masse etwas größer als die Tortenoberfläche ausrollen, mit dem Springformrand ausstechen und die Marzipandecke auf die Torte legen, leicht andrücken. Die Marzipanreste und die zurückgelegte Marzipanmasse mit Speisefarbe orange einfärben, in 16 Stücke teilen und kleine Möhren daraus formen. Jeweils zwei Pistazienkernhälften als Grün in das dicke Ende der Möhren stecken.

8. Für den Guss Puderzucker sieben und mit Orangensaft zu einem dick- flüssigen Guss verrühren, evtl. mit gelber Speisefarbe etwas einfärben. Die Torte ganz damit bestreichen und die Möhren auf dem feuchten Guss verteilen. Den Guss fest werden lassen.

Guten Appetit

Na ich hoff also mal das die Torte heute auch schmeckt.

30. SSW…ich bin etwas genervt…

…bin ich krank? Ein Alien? Hab ich irgendwas im Gesicht?

Man oh man, ich muss echt mal sagen das es in dem Zustand keinen Spaß mehr bringt, überhaupt vor die Tür zu gehen. Das Verhalten der Menschen draussen in der Stadt, im Schwimmbad, in den Läden oder im Restaurant find ich mehr als Grenzwertig. Nicht nur das ein schwangerer Bauch als öffentliches Glotzgut gilt, nein jeder 3. der einen anspricht muss MEINEN Bauch auch noch anfassen.

Ich möchte manchmal gerne um mich hauen oder einfach nur mal brüllen: „ja ich hab nen Fussball verschluckt!“ oder „Ne der Bauch ist echt, ja da ist ein Baby drin, nein du darfst ihn  nicht anfassen“!!!!

Zu allem sind die Feriengäste und Touristen in unsere m Örtchen kaum zu ertragen, da wird einem beim Einkaufen über den Bauch rüber gelangt…*Hass*

Jeder 2. stellt die Frage: „Wann ist es denn so weit?“ Was wird es denn?“….ich muss gestehen, das ich mittlerweile echt gereitzt und empfindlich reagiere wenn ich genau diese Fragen 20 mal am Tag beantworten soll.

Liebe Mitmenschen, wir Schwangeren scheinen eine vom aussterben bedrohte Art zu sein, trotzdem ist es nicht nötig das ihr uns mit extra Streicheleinheiten versorgt.

Über den Aufenthalt heute im Schwimmbad werd ich hier nun nicht mehr weiter eingehen, es reicht wenn ich sage: „Ich hatte das Gefühl ich bin der Affe im Zoo“!!

Reagiere ich da derzeit nur so empfindlich? Oder sind die Mitmenschen wirklich so schlimm? Ich kann mich nicht erinnern das ich dieses Gefühl schonmal bei den vorherigen beiden Schwangerschaften hatte….