Stillpause, Stillkrise, Stilldrama…

…hat sich nun auch bei uns ereignet.

Eigentlich wollte ich bis zum 6. Monat Stillen. Wenn es geht. Hab ich vor 2 Tagen noch mit Frau S. drüber gesprochen.

Auf das Thema kamen wir, da ich eine 2×12 Stunden Stillpause eingelgen musste. Mein Becken stresst mich und irgendetwas hat sich da verschoben, übereinandergeschoben, das ich recht ordentliche Schmerzen habe. Mein Arzt verpasste mir 2 Spritzen, was aber acuh bedeutete das auch nicht stillen darf, da sich dieses Medikament nicht mit Stillen verträgt. Nun, ich dachte, ja es sei kein Problem, denn ich hatte ja noch genug Milch eingefroren. Und abpumpen sei ja auch kein Problem um die Milchbildung weiterhin anzuregen. Allerdings hab ich diese Rechnung ohne mein Meedchen gemacht.

Ich sollte vielleicht erwähnen, das wir auch schon seit fast 4 Wochen im knappen 1,5-2 Stunden-Rhytmus tranken. Somit bekam ich mit der Oktobermilch mein Meedchen nicht satt. Ich fütterte also Pre-Nahrung bei. Diese vertrag sie gut und war auch schnell zufrieden. Nachts begann ich dann wieder zu stillen. Leider begann das Drama mit dem Rhythmus von vorne. Sie trank diesesmal aber beide Seiten. Die waren beide prall und voll. Aber zufrieden war sie nicht. Also machte ich noch eine Flasche. Diese trank sie dann auch bis zur Hälfte, war zufrieden und strahlte.

Wohlgemerkt, haben wir dieses Spielchen nun 2 Tage gehabt. Mir wurde relativ schnell klar: Ich kann mein Baby nicht mehr ernähren.

Mir schossen sofort die Tränen in die Augen. Auch jetzt muss ich wieder heulen wenn ich das hier schreibe: Wir haben abgestillt.

Das wir ohne den Spritzenkram vielleicht noch etwas länger durchgehalten hätten, das steht ausser Frage. Ich denke aber das für uns die richtige Entscheidung war, diesen Schritt nun zu gehen. Ich habe wenig Interesse daran, mich und mein Meedchen weiter zu quälen. Das Medchen mit Hunger und mich mit dem Druck, zu versagen. Mich mit Pumpen, Massieren zu quälen, in Malzbier und Tee zu ertränken. Lieber gebe ich ihr die Flasche und habe die Gewissheit, das sie satt ist und sehe in ein glückliches und zufriedenes Mops-Baby-Gesicht. Zudem kann ich nun endlich Schmerztabletten nehmen, die auch etwas bewirken. Denn dank der Beckenschmerzen, war ich wirklich sehr unerträglich.

Mein Fazit ist auch nach er ersten Nacht mit Flasche:

Wir haben das Richtige getan. Dem Meedchen geht es prima. Die Kacke stinkt wie Hulle, aber die Verdauung klappt auch mit Flasche prima. Sie hat eine wirklich entspannte ruhige Nacht hinter sich. Ich bin keine Rabenmutter weil ich entschieden habe mein Kind auf die Flasche umzustellen, denn ich habe fast 4 Monate das Beste für mein Kind gegeben. Ich bin keine Rabenmutter weil ich entschieden habe, nach fast einem Jahr, meinen Körper wieder für mich haben zu wollen. Und wie eine Twittermummy so schön sagte: Ja ich mag auch schöne Wäsche und ich wähle gerne meine Kleidung wieder nach Gefallen aus, statt Stillfunktionalität.

Es ist alles genau so gut und richtig wie es jetzt ist. denn nach 24 Stunden Nichtstillen bekam ich jediglich das bisschen Milch aus der Brust was auf dem Bild zu sehen ist.

Wir gehen nun in eine neue, spannende Wachstumsphase und ich freue mich drauf!

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2 Gedanken zu „Stillpause, Stillkrise, Stilldrama…

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