Archiv für den Monat August 2013

Zahnungsupdate

Zahn Nr. 5 🙂

 

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Manche Mütter….

…und damit meine ich jetzt nicht die Babymamis sondern deren Mütter…

Eins vorneweg, würde meine Mutter sich derart beim Einkaufen aufführen, würde ich sie warscheinlich ans nächste Regal tackern und zu adoption freigeben.

Das Meedchen und ich waren gerade im nahegelegen Einkaufsladen und standen vor dem Babyfuttereienregal.

Eine Neumami mit derren Mami standen ebenfalls ratlos vor. Ihr Baby mag so 3-4 Monate alt gewesen sein. Die Mami hielt ein Gläschen von Bebivita in der Hand. Um genau zu sein ein Abendbrei mit Keks. Sie meinte zu ihrer Tochter: „Die kannst du auch abends mal füttern. Die sind ja von Hipp. Is nur der Billigname“

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Ich merke hier an dieser Stelle einfach mal folgendes an: Bebivita ist eine eigenständige Firma mit einem eigenen Sortiment.

Die Neumami sah mich und schaute mich ratlos an. Aus eigener Erfahrung weiss ich das die Abendgläschen innerhalb kurzer Zeit total wässrig werden. Ohnehin machen sie kaum satt und sind einfach nur eklig.

Also war ich mutig wie immer und konnte meinen Mund nicht halten. Ich teilte der Mami mit, das ich diese nicht kaufen würde, da der Brei eben wässrig wird. Die Neumami meinte, sie finde es ohnehin besser den Brei selbst anzurühren.

Die Mami hat nicht verstanden um was es ging und keifte mich direkt an, es sei ja alles voller Keime und unhygienisch und für unterwegs sei ein Gläschen ja wohl das einfachste.

Keimfrei….ja ne is klar…*hust*

Ich versuchte ihr zu erklären das es nur um diese eine Sorte ging. Und ohnehin, ich koche auch selbst und HEY, wir leben noch!

Sie meinte nur: Im Krieg hatten wir sowas auch nicht und wir leben noch.

Hm…ich bin mir nicht sicher was die gute nun von mir will. Gehe ihr also nochmal hinterher und entschuldige mich, sage ihr das ich dioch kein Problem mit Gläschen habe, sondern nur mit diesem einen weils einfach mist Qualität is.

Tja…sie meinte früher gabs das nicht, und Keksbrei gibts eh nicht, dann drücke sie dem Kind lieber nen Keks in die Hand.

Ähm ja, dachte ich…ich verabschiedete mich mit dem Kommentar: Ja, das is natürlich ne super alternative zum Brei.

Die Neumami war von der ganzen Sache zu Beginn schon peinlichst berührt und hatte längst das Weite gesucht.

Ich muss ehrlich sagen das ich immer noch nicht ganz verstehe was die Mami da für ein Problem hatte, die Frage konnte sie mir auch nicht beantworten oder wollte einfach nicht. Für mich stellt sich nur die Frage warum man so aggresiv ragieren muss wenn jemand einem helfen möchte…

Manchmal ist die Menschheit einfach nur….xxxxx*piep* ….

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Von der Gruselkammer zum Kinderzimmer

Gruselkammer…das trifft wohl den Ursprungszustand des Meedchenzimmers am ehesten.

Hier ein paar Vorher-Nachherbilder.

Bis zum jetzigen Zustand war es echt ein riesen Kampf. Erst deckte die Farbe nicht, dann lies sich der neue Teppisch nicht legen.

Nach 3 Anläufen hat der Mann mit Hilfe eines Malermeisters das Zimmer endlich weiss bekommen.

Nach 2 mal Möbel ein und ausräumen hab ich es endlich geschafft den Teppich zu verlegen.

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Nach dem ersten Anstrich:

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Nach dem letzten Anstrich und fertig eingeräumt:

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Neue Mitbewohner

Darf ich Vorstellen?

Ein Geschenk meines Mannes. Ich bin total verliebt und überglücklich. Als Kind hatte ich bereits Wellensittiche.

Hier sind es ein Nymphensittichpärchen und ein Ziegensittichpärchen.

 

 

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Elvis

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Kosmo

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Wanda

Der erste Freiflug war eine Katastrophe. Elvis flog mit voller Wucht gegen die Scheibe, trotz Sicherung. ich war geschockt und den Tränen nah. Da kann so viel passieren und im ersten Moment dachte ich er sei tot. Aber wir hatten Glück. Alles ok und er hat sich nicht verletzt. Freitag werde ich es wieder wagen. früher geht leider nicht, da hier noch Renovierungsarbeiten laufen.

Ich für meinen Teil brauch einfach Tiere um mich rum. Zudem find ich es für Kinder unheimlich wichtig mit Tieren aufzuwachsen.

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10. und 11 Monat Wuselfusselmeedchen

Verzeih mein Herz das ich nicht eher geschrieben habe. So viel ist in der letzten Zeit passiert.

Ende Juni sind wir aus unserer schönen Wohnung an der Ostsee ausgezogen. 5 Wochen zuvor haben wir zwei täglich Kisten gepackt, versucht jede menge Zeit mit unseren <3-Freunden zu verbringen und die Küste zu geniessen. Eine schöne aber auch traurige Zeit war das. Wenn ich so zurück denke wird mir furchtbar schwer ums Herz. Wir vermissen sie sehr.

Die ersten 6 Wochen nach dem Umzug haben wir bei Oma und Opa verbracht. Wir waren noch keine 3 Tage da (01. Juli 2013) da hast du angefangen richtig zu krabbeln und dich an allem hochzuziehen. Und wie stolz du warst und es immer noch bist. nur wenige Tage später hast du das erste mal versucht vom Sessel zum Tisch zu hangeln. Meine Nerven, so wackelig wie du warst sah das echt gefährlich aus.

Die ersten 2 Wochen war das Wetter noch furchtbar kalt und verregnet. So waren wir zwar spatzieren, aber dick eingepackt. Furchtbar. Denn die letzten 2 Wochen war das Wetter an der See auch nicht viel besser. Unsere Stimmung war ganz tief unten.

Bald wurde das Wetter aber besser. Richtig schön und heiss. Aber durch diesen ganzen vielen Stress und die lange kalte Zeit wurden wir beide richtig krank. Schlimm. Dir ging es genau dann schlecht als es mir auch so richtig dreckig ging. Zum Glück waren wir bei Oma, so konnte ich zwischendurch auch etwas schlafen. 2 Wochen haben wir gebraucht um Husten Schnupfen und Rotznase wieder loszuwerden. In der Zwischenzeit haben wir auch deine Brüder wieder gesehen. Dein großer Bruder hatte Geburtstag und wurde 11. Da wir an seinem Tag nicht dabei sein durften, haben wir einfach mit ihm ein paar Tage später nachgefeiert. Das war ein anstrengender aber schöner Tag. Oma war mit dabei und total glücklich alle ihre Enkel zusammen sehen zu können.

Totmüde und ausgepowert sind wir am Nachmittag zurück zu Oma nach Hause.

Am 14. Juli warst du das erste mal alleine ohne Mama und Papa bei der Oma. Der Papa hat der Mama nämlich eine Karte für Depeche Mode geschenkt. Du und dein Bruder L. wart vorbildlich brav an diesem Abend. Vielen Dank dafür. Es war schön mal mit Papa ganz alleine zu sein. Oma hat sich prima geschlagen und war super stolz.

Zähneputzen findest du super und versuchst es selbst. Ich hab immer meine Mühe mit dir, denn du schiebst deine Zunge sofort über die Zähne, so das ich kaum zum putzen dran komme. Aber das wird sich mit der Zeit legen, denke ich (hoffe ich).

In der vorletzten Juliwoche gab uns Papa bescheid das er eine Wohnung für uns gefunden hat. Wir haben uns gefreut und Papa holte uns an dem Wochenende ab um uns die Wohnung zu zeigen. Als ich die Wohnung das erste mal sah, war ich in Tränen aufgelöst. Schrecklich….Altbau, kein Garten, kein Balkon…so garnicht das was wir eigentlich wollten. Schreckliches Heimweh plagte mich in der Nacht. Papa war sehr enttäuscht. Er fuhr uns ohne viel zu sprechen wieder zurück zur Oma. Ich hatte ein schlechtes Gewissen und mir tat meine Reaktion leid. Nach ein paar Tagen hab ich mich dann auch mit dieser Wohnung arrangiert. Freitags packte ich unser Auto und wir fuhren dann endgültig zu Papa. Samstags kamen die Helfer um die Möbel in die neue Wohnung zu bringen. Was war das ein stressiges Wochenende. Du hattes deinen Spaß und konntest in Ruhe die 120 qm erkunden. Naja ich erwähne mal an der Stelle das die Wohnung mehr als schmutzig war.

Mittlerweile haben wir uns gut eingelebt und gerade wird dein Zimmer renoviert. Ich bin froh wenn das fertig ist, dann hast du endlich einen eigenen Rückzugsort. Vor allem lichtet sich das immer noch vorhandene Chaos dann wieder um ein ganzes Stück.

Was mich sehr glücklich macht ist das Verhältniss zwischen dir und deinem Papa. Ich hatte wirklich bedenken das du ihn erst mal nicht aktzeptierst, da wir ihn seit Dezember so wenig gesehen haben. Aber das klappt alles ganz Prima. Du kuschelst mit ihm, aktzeptiert aber auch unter dramatischem Geheule ein Nein von ihm. So kann ich mit ruhigem Gewissen abends arbeiten gehen und er bringt dich zu Bett.

Der Umzug war für uns alle nicht leicht, aber abschliessend kann ich sagen das er für uns der richtige Weg war. Wir sind wieder eine richtige Familie, haben ein geregeltes Leben, ein geregeltes Einkommen. Einen geregelten Alltag und ein Familienleben.

Nun sind es nur noch 35 Tage….dann wirst du schon ein Jahr…wo ist blos die Zeit hin….?!?!?!???

Jetzt fehlen nur noch ein paar Freunde für uns….und ein wenig mehr Ortskenntnisse….

Zur Galerie: 10. und 11. Monat