Kinder gehören zur Mutter

Für mich gerade mal wieder der Aufreger des Tages.

Ich hatte heute mal wieder eine angehende Grundsatzdisskusion, warum meine Söhne beim Vater leben und nun auch noch wieder schwanger bin. Eigentlich müsste ich es ja gewöhnt sein, das man gerne über alles urteilt, ohne aber die Gründe dafür zu kennen.

Ich möchte und muss jetzt einfach mal loswerden was ich über den Titel dieses Beitrages denke.

Grundsätzlich ist das schon so, oder früher war das so. Früher wo Mütter nur Mütter waren. Väter die Verantwortung entweder nicht tragen wollten oder durften.

Ich finde aber, das ein Vater genau so das Recht und die Pflicht hat, seine Kinder bei sich zu haben, wie eine Mutter. Nur wei die Frau das Priveleg besitzt die Kinder zu gebären, heisst es noch lange nicht das sie automatisch mehr Rechte an diesen hat. Ohne den Mann wäre es zudem schonmal garnicht möglich. Man hat sich doch gemeinsam für die Kinder oder das Kind entschieden.

Ja, die Frau hat das Kind 10 Monate lang ausgetragen. DIe Geburt war anstrengend und schmerzhaft. Aber ich glaube zu wissen das es auch für die Männer hart und schmerzhaft ist. In anderer Art und Weise.

So waren die Väter meiner Kinder doch alle bei den Geburten dabei. Und genau so haben sie auch mitgelitten. Sich genau so gefreut.

Warum hat eine Mutter denn mehr Rechte oder mehr Pflichten? Ich kann und will das nicht verstehen und auch nicht so sehen.

Und nur weil meine Söhne beim Vater leben, bin ich doch keine schlechtere Mutter. Unabhängig von der schwierigen Konstellation in meinem Fall.

Auch wenn der Vater und ich uns nichts mehr zu sagen haben, so haben die Kinder doch nichts mit diesen Problemen zu tun. Und wenn sich eine Mutter entscheidet das die Kinder beim Vater aufwachsen, warum nicht. Es ist ebenfalls in dem Fall auch nicht nur die Entscheidung einer Mutter, denn der Vater hat sich ja auch dazu entschieden das er nun für die Kinder sorgt.

Ganz egal wie viel Streit und Theater es in meinem Fall beinhaltet, so bin und bleibe ich immer noch der Meinung das der Vater und die Mutter gleichzustellen sind. Mit gleichen Rechten und gleichen Pflichten.

Die Kinder gehören zu Mutter und Vater! Egal bei wem sie nun wohnhaft sind!

PUNKT!!!!!

 

In diesem Sinne, gute Nacht!

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6 Gedanken zu „Kinder gehören zur Mutter

  1. Svü

    Besonders schön ist aber der Punkt „deswegen bin ich doch keine schlechte Mutter“… schön, dass du das selbst endlich auch so sagst 🙂

    Antwort
  2. Athenuvielle

    !
    Unterschreib ich so und schön dass du erkennst das du trotz oder grade deswegen eine gute Mutter bist 😘

    Antwort
  3. blumenelfe

    Genau dieser Satz gefällt mir auch am Besten 🙂
    Nein, das macht Dich definitiv zu keine schlechten Mutter & überhaupt finde ich das Beurteilen von anderen so schlimm und unnötig :-/

    Antwort
  4. Herzmutter

    Oh mann, so ein Gespräch kann man echt nicht brauchen, fühl dich mal unbekannterweise gedrückt oder wahlweise auf die Schulter geklopft 🙂 Du brauchst dich nicht rechtfertigen denn keiner kann die Situation so gut beurteilen wie du und dein Ex. Wenn ihr das so entschieden habt ist es richtig. Ihr werdet eure Gründe dafür gehabt haben und natürlich kann ein Vater genauso gut auf seine Kinder aufpassen 😉 Liebe Grüße, Janina

    Antwort
  5. perlenmama

    Ich gebe dir absolut Recht. Noch mehr denke ich, dass egal wie sich jemand entscheidet, man muss sich nicht derartig dafür rechtfertigen müssen. In eurer Situation ist das so und es in Frage zu stellen heisst ja quasi übersetzt: Ihr habt euch das nicht überlegt, du hast das EINFACH so gemacht.“ Dass an sowas nichts einfach ist und auch immer gut überlegt (ok, in den meisten Fällen), daran denkt keiner, man unterstellt sofort gegenteiliges. Grrr.

    Ich bin auch keine schlechte Mutter, weil ich vorraussetze, dass meine kleine bei mir wohnt. Da gibt es nichts dran zu rütteln, war der Vater doch in den ersten 2 Jahren (schwangerschaft und im ersten Lebensjahr) quasi nicht zugegen und wenn, dann hiess das nur Streit und Drama. Von daher hat er dieses „Ausgangsrecht“ verspielt. Dennoch glaube ich, dass jeder vater dieses Ausgangsrecht hat und somit mit den gleichen rechten ins Rennen geht. Was sie dann damit machen ist ihre Sache. Aber auch dafür muss ich mich eigentlich nicht rechtfertigen (wie es in vielen Situationen der Fall ist).

    Es ist eben so nen typisch gesellschaftliches Dingen, dass man gleich Schlüsse zieht und die nicht-traditionellen Familienformen als „unfair“ oder schlecht abstempelt, ohne sich mit den Details vertraut gemacht zu haben.

    Grosser Aufreger, immer wieder!

    Antwort

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