Archiv für den Monat Juli 2014

Beckenendlage

Heute war der große Termin zur Geburtsplanung bei dem Chefarzt.

Hey, der Mucki ist fit und gesund. Aber das wusste ich auch schon.

Allerdings hat sich der kleine Kerl mit dem Kopf nach oben gedreht. Für mich der absolute Horror.

Mit der Diagnose bin ich auch erst mal zum Mann auf die Arbeit und weinend in seinem Arm zusammengesackt. Ich hab ne scheiss Angst. Und irgendwie hab ich das Gefühl, das mir in dieser SS nichts erspart bleibt.

Montag hatte ich zwar das Gefühl der kleine Mann dreht sich, denn ich hatte wahnsinnige Schmerzen und der Bauchw ar in alle Richtungen knochenhart, hab es aber wohl verdrängt. Die Tritte und Bewegungen sprüre ich seit dem ebenfalls anders und was ich besonders schlimm finde sind die Schmerzen im Becken und der Blase.

Wir gehen gerade auf Ende der 36. SSW zu. Ich soll mir zwar keine Sorgen machen, denn 90 % der Babys drehen sich nochmal, aber Angst hab ich ehrlich gesagt schon.

Auch wenn ich laut Aussage das Baby auch in BEL bekommen könnte, es bei der 4. Geburt kein Problem sei, so scheue ich mich doch davor. Die Risiken sind mir nämlich bekannt. Und lieber tendiere ich dann zum Kaiserschnitt und leide, als das sich mein Baby auf irgendeine Weise unter der Geburt verletzt.

Ich hoffe das er sich von selbst wieder in SSL dreht. Denn dann wäre die geplante Geburt am 25.08.2014.

Ansonsten muss ich jetzt erst mal den Termin bei der Gyn nächste Woche Freitag abwarten.

 

Ehrlich….ich hab keine Lust mehr…

E91F0E19ABD7475AFF21C8695922AAFF

 

Advertisements

Vorletzte Vorsorge Ssw 35

Tjoooo….

Alles tutti mit dem Mucki.

Größe, Gewicht, alles in der Norm.  CTG ohne Befund, Fruchtwasser ist genügend vorhanden und auch die Platzenta macht einen super Eindruck.

Naja, die Mutti is eher das Problem. Denn die Symphysenlockerung wird nicht besser. Zwar kann ich mich viel schonen, bringt aber nix, wenn ich ohnehin dauernd aufs Klo rennen muss, weil ich nen wahnsinns Wasserkosnum bei den Temperaturen habe. Die Nächte sind schmerzhaft. Egal auf welcher Seite ich liege, nach 15 Minuten schmerzt das Becken. Der Ischias meldet sich ebenfalls bei jedem Schritt. Im ormalfall kein Ding, aber mit Kleinkind eine echte Herausforderung.

Meine Ärztin sorgt sich. Aufgrund der ganzen Probleme ist sich sich sehr unsicher das ich bis zur Spontan durchalte. Körperlich wie psyschich. Da die letzten 2 Geburten ebenfalls eingeleitet wurden, spricht sie sich klar und deutlich für eine Einleitung aus.

Für mich im ersten Moment ein wahrer Schlag ins Gesicht. Denn eigentlich hatte ich gehofft das ich mal nicht diese möder Wehen aushalten muss. Das es einfach mal spannend bleibt und von alleine losgehen kann. Ich hab ne wahnsinns Angst. Nicht vor der Einleitung, sondern vor den Wehen….

Nun gut. Nach einem Gespräch mit dem Mann, haben wir beschlossen das zu akzeptieren.  Hat sicherlich auch den Vorteil für uns, das wir besser planen können. Gerade was die Kinderbetreuung für das Mädchen betrifft. Und wir mindern das Risiko mit dem Notarzt in die Klinik zu müssen falls die Blase hier platzen sollte. Immerhin haben wir 40 Minuten Fahrtzeit. Und wir laufen nicht Gefahr frustriert in 10+ zu geraten.

Dienstag habe ich dann den termin bei den Hebammen und zur Geburtsanmeldung, Donnerstag dann gleich beim Chefarzt zur Geburtsplanung…

Ich überlege nun halt ob ich das ganze ET Tip-Gewinnspiel abblasen soll, macht ja ohnehin bei einer geplanten Geburt kaum Sinn.

Ja, wie immer….alles nich so wie es sein sollte…..

 

E91F0E19ABD7475AFF21C8695922AAFF

Einfach nur Gedanken

Es wird still hier…

…mir fehlt die Inspiration, die Ideen, die positiven Erlebnisse.

Derzeit ist es wieder arg wild hier.

Das Mädchen hat eine sehr anstrengende Phase. Irgendwas zwischen Entwiklungsblockade mit geballtem Frust, Unausgeglichenheit und Schubedibub…ich weiss es nicht, aber es kostet mich viel Kraft. Sie tritt, haut, brüllt, wirft, beisst, eben alles was unzufriedene (fast) zweijährige Mädchen so machen wenn sie nicht wissen wie sie sich mitteilen können.  Fremde sind ihr derzeit ein Graus und am schönsten ist es ohnehin nur zu Hause. Was mich nicht gerade glücklich stimmt, wenn ich an die Geburt denke und die damit verbundene Trennung von Mama. Nun gut, wir werden sehen wie sich die nächsten 4-6 Wochen noch entwickeln.

Der Bauchzwerg entwickelt sich gut. Letzter Ultraschall war am 24.06.2014. Ich habe ja bereits darüber berichtet. Ich merke das es in meinem Bauch eng wird. Immer öfter kann ich ganz sicher ein Knie tasten, welches gleich wieder weg huscht wenn ich es anstubse. Irgendwie auch ein seltsames Gefühl, so genau zu spüren welches Körperteil da gerade aus mir heraus ragt. Ich freu mich sehr auf den kleinen Mann. Ja, so langsam kann ich das 🙂

Die Schwangerschaft ist zunehmend eine große körperliche Belastung und ich bin ehrlich froh wenn es bald vorbei ist. Neben dem ganzen emotionalen Chaos dachte ich eigentlich es bleibt bei Ischias und Sodbrennen. Letzte Woche gesellte sich dann noch eine Symphysenlockerung dazu. Wer das schonmal hatte weiss wie schmerzhaft das ganze ist. Bisher halte ich es aber mit viel Schonung ganz gut im Griff. Der Mann unterstützt mich viel im Haushalt und auch die Hauselfe, die 2 mal in der Woche kommt, ist eine große Entlastung. Die emotionale Belastung tut sicherlich ihr weiteres dazu. So brach mal wieder der Kontakt zu geliebten Menschen ab. Aber ich kann mit ständigen Infrage stellen von Entscheidungen, mangelndem Mitgefühl, Verständniss, und Vorwürfen einfach gerade nicht umgehen. Ich hab mir wahrscheinlich einfach zu viel gewünscht und erhofft und erwartet.

Schwangerschaftsdepressionen sind eigentlich auch nichts ungewöhnliches. Ich kenne mehrere Frauen die davon betroffen sind. Und wenn man einfach mal das gesamte Chaos in meinem Leben betrachtet und berücksichtigt, dann war es eigentlich vorrauszusehen das es so kommt. Erst das Drama mit meinen Söhnen, welches auch nicht besser wird, dann die ungewollte Schwangerschaft, mit all ihrerer Ablehnung meinerseits. Dann muss ich mir nachsagen lasse es sei ja wohl gewollt gewesen…ich kämpfe mit mir seit Monaten diesesn Zustand mit allen Konsequenzen zu aktzeptieren und irgendwie prügeln alle auf mich ein, stellen mich noch als Lügner dar. Ich habe bis zu 6. Woche geraucht, weil ich es nicht wusste, Alkohol getrunken, weil ich es nicht wusste…Wenn dieses Baby nun wirklich ein Wunschkind gewesen wäre, dann hätte ich sowas sicherlich nicht getan. Ich mag impulsiv und emotional sein, aber nicht und niemals so verantwortungslos. Ich hatte Pläne für die Zukunft. Pläne mal nur für mich! Afrbeiten, Urlaub, Fetivals, Konzerte, Sport…alles was eben ohne ein weiteres Baby möglich gewesen wäre. All das (MICH) habe ich aufgegeben, weil sich dieses Leben in mir einfach für mich entschieden hat. Und ich mich für das Leben in meinem Bauch. Niemals hätte ich es auch nur ansatzweise fertig gebracht es zu töten! Es ist wie es ist. Und auch nach 10 Monaten werde ich dieses Thema mit niemandem mehr disskutieren. Es ist mein Leben, ich bin 32 Jahre alt und treffe meine Entscheidungen alleine. Und wem das nicht passt oder wer es nicht verstehen will, der soll es einfach lassen. Es ist mir zu anstrengend und mühsam geworden mich immer wieder erklären zu müssen. Mich beleidigen lassen zu müssen, wie lächerlich ich doch sei etc… Depressionen kommen und gehen. Es sind Gefühle und Ängste. Und ich arbeite daran. Mit Hilfe und mit Nachdruck.

In meiner Zukunft möchte ich einfach Ruhe und Frieden. Eine Familie die mich so liebt wie ich bin. Die hinter mir steht, für mich da ist. Ich wünsche mir ein gesundes Baby. Denn nach diesen wirklich turbolenten 10 Monaten habe ich große Angst das der kleine Kerl etwas abbekommen hat von dem ganzen Stress. Ich wünsche mir die Aktzeptanz der Menschen die mir eigentlich wichtig sind. Mein Leben ist wie es ist. Ich bin froh all diese Wege gegangen zu sein, denn ich hätte so niemals meinen wundervollen Mann und meine Tochter bekommen. Ja, auch wir streiten, zoffen und fetzen uns. Meist nichtmal wegen uns selbst, immer wegen anderen. Und in der Schwangerschaft sicher noch mehr. Ich bin nunmal derzeit ein empfindliches, hormongeladenes Etwas. Aber auch das geht vorbei. Trotz allem Ärger halten wir aber immer zusammen und sind füreinander da.

Es sind einfach nur Gedanken, die ich hier an die Oberfläche spüle, Worte die einfach mal niedergeschrieben werden müssen. Es ist immer noch mein Blog, mein Leben und darüber entscheide ich! Immer noch! Es wird weiterhin keiner gezwungen zu lesen 😉

 

 

E91F0E19ABD7475AFF21C8695922AAFF

 

Vor 12 Jahren

Vor 12 Jahren hatte ich ein blind Date. Eines bei dem es gewiss war das ich mich auf den ersten Blick verlieben werde. Diese wundervollen grossen braunen Augen, als wir uns das erste mal sahen.
Ich liebe diesen Kerl bis heute! Und ewig! Kompromisslos. Bedingungslos. Und er fehlt mir sehr.

maxi

Mein lieber Sohn!

Als wir uns das erste mal sahen, wusste ich das du die liebe meines Lebens sein wirst! Du sahst mich an mit deinen grossen braunen Augen. So unschuldig, so engelsgleich.

Ich wünsche dir von Herzen einen wundervollen Tag. Lass dich reichlich verwöhnen. Geniesse die volle Aufmerksamkeit, die am heutigen Tage nur dir gehören sollte.
Ich denke an dich und liebe dich mein grosser Junge!

Mama!