Archiv für den Monat September 2014

4 Wochen Muckelmännchen

Jetzt bist du schon 4 Wochen bei uns, mein kleiner Mann. Erst konnte die Zeit nicht schnell genug vergehen bis du da bist und nun rennt sie schneller als ich es möchte.

Wir haben immer noch eine anstrengende Zeit. Nach Dauerstillen sind wir nun bei Dauerschreien und Bauchweh angekommen.

Wir starteten mit einer viel zu schnellen Geburt in unser gemeinsames Leben. Unsere körperliche Bindung wurde viel zu schnell getrennt. Ich glaube oft das du daran ganz schön zu arbeiten hast. Die ersten 2 Wochen haben wir dauernd und ständig gestillt. Ablegen kann ich dich selten und wenn nur im festen Schlaf.  Schnell einschlafen kannst du im Kinderwagen, beim Autofahren und wenn ich dich trage. Beliebteste Schlafposition ist und bleibt aber auf mir. Bauch an Bauch, Brust an Brust.

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Auch jetzt liegst du gerade wieder auf mir und lässt dich in den Schlaf schaukeln.

Die Nächte sind entspannt bis leicht unruhig. zum Glück schläfst du bisher von 19 Uhr bis 0 Uhr. Das schaffst du sogar ganz alleine in der Nonomo. Aber jeder Versuch dich nach dem Stillen wieder dort hineinzulegen scheitert in lautem Protest. So schläfst du eigentlich jede Nacht an meiner Seite. Am Anfang war es für mich sehr anstrengend. Mittlerweile habe ich mich an meine 15 cm Platz gewöhnt. Es ist ja nicht für immer. Ich weiss das du meine Nähe brauchst und vor allem brauchst du mich. Das ist in Ordnung.

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Seit letzter Woche leidest du an Bauchweh und Blähungen. Du weinst so sehr das es mir das Herz bricht. Zwar helfen dir Kümmelzäpfchen und Sab Tropfen, auch Colocynthis D12 Kügelchen, aber ich werde heute mit dir zum Kinderarzt gehen um andere körperliche Ursachen ausschliessen zu können. Nach dieser Geburt würde es mich nicht wundern, wenn du die ein oder ander Blockade irgendwo in deinen kleinen Knochen hast.

Deine Augenfarbe hat sich mittlerweile zu einem schönen Braun entwickelt. Genau wie bei deinen großen Brüdern. Ich bin sehr stolz, das ich dir meine Augen vererben konnte. Das hab ich mir sehr gewünscht.

Deine Schwester liebt dich sehr. Sie achtet sehr auf dich. Sobald du weinst sucht sie dich und sorgt sich. Sehr neidlich! Sie küsst und streichelt dich. Wenn sie es möchte. Da geht mir jedesmal mein Herz auf.

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Dein Papa ist auch sehr stolz auf dich. Er würde dich ja gerne mehr kuscheln, aber er hat Angst das er dir weh tut. Du bist so winzig und er hat so riesige Hände. Durch seinen Beruf kann er oft seine Kraft beim zupacken nciht einschätzen. Ohnehin brüllst du doch auch sehr schnell wieder bis ich dich hoch nehme. Du bist ein richtiges Klammeräffchen.

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Ich glaube du machst gerade deinen ersten Schub durch. Seit gestern verlangst du stündlich nach Milch. Ich hoffe das nach diesem Update dein Magen wieder Gut-Freund mit dir ist.

Ich werde dich jetzt noch ein wenig beim schlafen beobachten bevor du wieder anfängst zu singen. Ich liebe dich du kleiner Prinz!

 

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Gastbeitrag : Kaiserschnitt und Schreikindalbtraum

Meine erste Geburt dauerte 12 Stunden und endete mit einem Kaiserschnitt. Ich war fix und fertig, hatte Kindbettfieber und alles war anders als ich es mir vorgestellt hatte.
In der Schwangerschaft hatte ich mir oft ausgemalt wie ich meinen Eltern mein Kind zum ersten Mal zeige. Wie sie reagieren würden auf dieses kleine große Wunder, ihr frischgeschlüpftes Enkelkind.

Es war dann so dass ich zugenäht wurde während der Mann mit dem schreienden Baby schon mal zu meiner Familie ging. Das Nähen dauerte ewig, ich hörte mein Kind brüllen und war gleichzeitig noch im Schockzustand und ungeduldig wegen meiner Hilflosigkeit.

Zurück im Kreissaal dauerte es keine 10 Minuten bis ich mich aufgesetzt hatte. Ich war noch betäubt von der OP, spürte meinen Körper ab der Hüfte nicht. Aber ich wollte mein Kind halten, wollte die Situation im Griff haben, wollte bewundern und begrüßen.
Es ging dann alles zu schnell als dass mein umnebeltes Hirn es begreifen konnte.  Meine Mutter mahnte zum Aufbruch damit wir (mein Mann und ich) unser Kind in Ruhe begrüßen können. Der Mann verabschiedete sich gefühlte 10 Minuten später weil er arbeiten musste. Mein Baby wurde mir auf die Brust gelegt und wir wurden ins Spitalzimmer geschaukelt.

In der ersten Nacht erlaubte ich nicht dass jemand mein Baby ins Kinderbett legte. Sie lag neben mir und ich verbrachte die Nacht damit immer wieder kurz einzuschlafen, hochzuschrecken, zu stillen und sie anzusehen. War immer noch bewegungsunfähig und hatte Schmerzen, wollte so gerne mein Kind tragen und schuckeln und konnte mich noch nicht mal alleine aufsetzen. Die Schwester die sie in den Morgenstunden wickelte bat ich darum mir ihre nackten Füßchen kurz zu zeigen, denn die hatte ich noch gar nicht bewusst gesehen.

In den Tagen darauf verschob sich meine Wahrnehmung. Ich hatte ständig das Bedürfnis zu weinen. Und gleichzeitig null Privatsphäre trotz Einzelzimmer. Ständig kam jemand, Schwestern, Ätzte, Besuch, Physiotherapeuten, Putzfrauen. Ich bekam dreimal täglich Antibiotika per Infusion wegen dem Kindbettfieber, täglich Blut abgenommen, nie hatte ich Ruhe um mich auch mich und meine Tochter zu konzentrieren.
Ich hätte Zeit gebraucht um diese traumatische Geburt zu verarbeiten. Ich kam emotional nicht hinterher. War nun Mutter und geschockt und voll mit düsteren Gedanken. Ständig war ich misstrauisch und erwartete Schlimmes, die Nachricht dass meine Tochter eine schlimme Krankheit hätte zum Beispiel.

Zu dem Bedürfnis zu weinen kam die Angst das jemand bemerkt wie es mir geht. Ich entwickelte die fixe Idee dass man mir mein Kind wegnehmen würde wenn ich mich nicht absolut korrekt als Mutter verhalte.
So heulte ich heimlich in jeder einsamen Minute, um sofort strahlend zu lächeln wenn mal wieder jemand zur Türe hereinkam. Ich war eifrig bemüht eine vor Glück strahlende junge Mutter zu sein und keine Fehler zu machen. Mehrere Schwestern fragten mich beim wickeln, baden und stillen überrascht ob das wirklich mein erstes Kind sei, denn ich würde so sicher agieren und bräuchte kaum Hilfe. Das hätte mich vermutlich beruhigen sollen, aber für mich war es eine Bestätigung dafür dass ich unter Beobachtung stand und keine Fehler machen darf. Ich horchte ständig auf Schritte im Krankenhausflur, war immer wachsam und gleichzeitig todmüde und angespannt.

Als mein Mann uns abholen kam hatte er die Babysocken vergessen. Ich reagierte panisch, wickelte das Baby in meinen Schal damit niemand sieht dass es keine Söckchen anhat. Bis zum Ausgang hatte ich Angst dass uns jemand aufhält und sagt: Das Baby bleibt da!!

Zu hause fiel einerseits viel Druck von mir ab. Ich freute mich wieder in meinem eigenen Reich zu sein, ohne ständige Beobachtung, wollte auf meinem eigenen bequemen Sofa stillen und endlich mein Baby genießen.

Dann begann die Schreizeit.
Meine Tochter war ein Schreibaby. Sie brüllte ständig wenn sie wach war. Ruhig war sie nur an der Brust, wo sie zügig trank und dann weiter schrie. Ich war überfordert und bekam das Gefühl dass mein Kind mich nicht mag.
Mein Mann hatte viele Nachtdienste in dieser Zeit.  Von meiner Mutter kam die gutgemeinte Mahnung dass er auch seonen Schlaf braucht und dass ich auf ihn Rücksicht nehmen soll.
Ich verbrachte die Nächte damit mit meinem brüllenden Baby im Tragetuch Runden durch die Wohnung zu laufen. Ich schuckelte sie m Stubenwagen, trug sie im Fliegergriff, stillte und weinte und bekam häppchenweise Schlaf. Tagsüber ließ ich meinen Mann schlafen und ernährte mich von allem was man sich mit einer Hand schnell ins Gesicht stopfen kann während man stillt, trägt und versucht die Nerven zu behalten weil das Baby ständig schreit. Ich fühlte mich überfordert, unzulänglich, zu dumm um Mutter sein zu dürfen.

Der Tiefpunkt kam nach drei Monaten Dauerschreierei in einer Nacht in der ich zitternd das brüllende Kind in den Stubenwagen legte und ins Nebenzimmer ging. Ich hatte Angst meinem eigenen Kind etwas anzutun. Ich weiß nicht wie lange ich auf meinem Bett lag, im Dämmerzustand, mein Kind schreien hörte und mich als Versagerin fühlte.

Am nächsten Tag ging ich zum Kinderarzt und erzählte mit schwankender Stimme von unserer Situation. Ich hatte Glück. Der Kinderarzt ließ mich weinen, erzählte mir von Schreibabys und dass sein Sohn auch eins war. Er gab mir Globuli zum ausprobieren und sagte mir dass ich Hilfe einfordern muss und ansonsten nicht Schuld an der Situation bin. Er sagte mir ich würde Liebe und Geborgenheit ausstrahlen, und das hat mich in den folgenden Jahren noch oft innerlich wieder aufgerichtet.
Ich probierte die Globuli aus und kaufte ein Tuch zum pucken. Das Wunder geschah, damit schaffte ich es meine Tochter zum einschlafen zu bringen bevor sie sich in Rage schrie. Die Schreiphasen nahmen „nur“ noch vier bis fünf Stunden pro Tag ein, die Nächte wurden erholsamer, durch das Pucken schlief das Kind mehrere Stunden am Stück.

Trotzdem war ich zu einer nervösen, ängstlichen Person geworden. Ich traute mich nicht mit Baby irgendwo hin zu gehen, befürchtete missbilligende Blicke wenn es schreit und ich es nicht beruhigen kann. Ich zog mich zurück, sah nur noch meine Familie und war sehr einsam in dieser Zeit. Meine Freundinnen hatten alle unkomplizierte Babys und konnten mir kaum glauben wenn ich von der Schreierei erzählte. Sie gaben mir gute Ratschläge die nichts taugten und mit der Zeit hörte ich auf irgendjemanden anzurufen. Dumm und unzulänglich fühlte ich mich auch schon ohne unausgegorene Tipps.

Mein Mann hatte Mühe sich an unser erstes Kind zu gewöhnen. Rückblickend kann ich sagen dass es sechs Monate gedauert hat bis wir uns als Familie gefühlt haben. Nach acht Monaten begann ich wieder zu arbeiten und bald darauf zogen wir um. Zurück in meinem Heimatdorf, in der Nähe meiner Eltern und durch das im Job wieder gefundene Selbstbewusstsein ging es mir bald besser. Ich war im Dorf selbständiger mit meinem Baby als in der Stadt. Konnte die kurzen Wege bequem mit ihr im Buggy laufen, hatte meine Eltern in der Nähe und kam langsam raus aus dieser ständigen Niedergeschlagenheit.

Im Nachhinein wünsche ich mir oft dass ich die erste Zeit mit L. nochmal erleben dürfte, mit all dem Wissen das ich heute habe. Ich würde es so gerne besser machen.
Aber was gewesen ist ist gewesen, die Zeit lässt sich nicht zurück drehen.

 

Gastautorin Seeräuberjenny

Baby-Blues und Wochenbettdepressionen

Beide Themen sollten keine Tabuthemen sein.

Baby-Blues, auch Heultage genannt, so wie Wochenbettdepressionen sind nämlich nichts schlimmes, wenn man sich helfen lässt und auch Hilfe hat, bzw. bekommt. Möglichkeiten gibt es da genügend. Man muss es nur wollen.

Hat man keine Familie, Freunde, Bekannte oder Verwandte die einem unter die Arme greifen können, hilft auch ein Gespräch mit der Hebamme, Hausarzt, GYnäkologen und der Krankenkasse. Es gibt die Möglichkeit sich eine Haushelferin verschreiben zu lassen.

Das Ganze läuft dann über die Krankenkasse in Zusammenarbeit mit der Diakonie oder Caritas oder dem Dorfhelferinnenverbund. Wer Fragen dazu hat, kann sie gerne an ich richten.

Von ersterem war oder bin ich betroffen. Natürlich mit der Angst das sich irgendwann doch noch eine Wochenbettdepression daraus entwickelt.

Als ich vier Tage nach der Geburt vom kleinen Mann aus der Klinik entlassen wurde, fühlte ich mich relativ fit und stark. Ich freute mich auf mein Zuhause, auf meine Tochter und auf den Alltag mit beiden Zwergen. In meiner Vorstellung war es allerdings weit aus mehr Rosa, als es in Wirklichkeit war.

Das große Mädchen liess sich nach kurzer Begrüßung erst mal ins Bett legen. Prima war das beide Zwerge also erstmal geschlafen haben. Ich packte meine Klamotten aus, warf die Wäsche an, machte die Betten, saugte einmal durch und machte noch schnell ne Kleinigkeit zu essen. Dann war es auch schon aus mit der Ruhe. Der Mucki wachte auf und wollte wie die Tage davor Dauerstillen und das Mädchen wachte auch auf. Ich hab erstmal beide gewickelt. Wobei ich beim Mädchen das Gefühl hatte ich hab da einen Riesen auf dem Wickeltisch.

Ich wurde vom Tochterkind relativ schnell in jeder Situation belagert, beklammert, beklettert und war schnell mit dem Verhalten, der Lautstärke und dem Drang nach Aufmerksamkeit überfordert. Denn sie nutzte jede Möglichkeit um an mir zu kleben, auch beim Stillen. Je öfter und ausdrucksstärker ich mein Mädchen bat aufzuhören, desto wilder und aggresiver wurde sie.

Das führte dazu das ich sie regelrecht anschreien musste, bis sie endlich aufhörte. Und das hasse ich mehr als ich beschreiben kann. Hier wird selten gebrüllt. Und das sollte auch so bleiben. Natürlich weinte sie, so wie auch der Mucki, denn ihn zu stillen in der Situation war wie ein wilder Ritt durch die Galaxy, genau so laut und genau so holprig. Am Ende heulten wir also alle drei.

Eskalation nach nichtmal 2 Stunden Zuhause sein.

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Dann wieder Schmerzen, wieder mehr Blutungen und das Bedürfnis zu schlafen, zu Ruhen und nichts mehr machen zu müssen. Mit Baby und Kleinkind aber nicht möglich.

Schnell kommen da die Selbstzweifel. Überforderung, Versagensängste, Angst alles falsch zu machen. Man fühlt sich taub, klein, kraftlos, schlapp, nutzlos, dumm und noch schlimmer, wie ein riesen Versager. Nix bekommt man hin, alles macht man falsch.

Ich tu mir mit so Situationen eigentlich echt schwer. Ich hatte bisher immer ein Problem damit Hilfe anzunehmen, mir einzugestehen das ich es nicht schaffe. Bisher ging es nämlich immer noch. Irgendwie. Nur diesesmal nicht. Ich rief also bei der Krankenkasse an, beantragte mit Hilfe meiner Hebamme eine Hauhaltshilfe, diese kam dann auch die nächsten 14 Tage, 2 mal die Woche. Der Mann arbeitete den Montag nur einen halben Tag. Ich hatte also inklusive der Wochenenden ein paar Tage um Kraft zu schöpfen.

Dazu informierte ich mich was ich grundsätzlich selbst noch tun kann um den Hormonhaushalt und meine Nerven zu stärken.

Empfehlen kann ich euch Neurodorn von WELEDA und dazu noch Omega3 was dem Körper hilft die Schwangerschaftshormone schneller abzubauen. Ich fühle mich damit wesentlich besser und fitter. Nervlich, wie Körperlich.

Zusätzlich zu der körperlichen Schlappheit nach der Geburt sind nämlich dir rapiden hormönellen Veränderungen nach der Geburt die Ursache für diese furchtbaren Ups und Donws der Stimmung.

Der rapide Abfall der Hormone Östrogen und Progesteron führt zu Veränderungen des seelischen Gleichgewichts. Wer grundsätzlich schon durch Depressionen und Co vorbelastet ist, ist natürlich noch anfälliger.

Von dem Risiko einer Wochenbettdepression sind vor allem Mütter betroffen, die schon vor der Schwangerschaft unter psychischen Problemen litten, die Schwangerschaft leugneten oder verdrängten und sich mit einer eventuell ungewollten Schwangerschaft auseinandersetzen mussten. Schockerlebnisse, extreme Unsicherheit, Partnerschaftsprobleme (ledige Mütter, die vom Kindsvater verlassen werden) oder die Überforderung mit der neuen sozialen Rolle der Mutter fallen ebenso ins Gewicht. (Quelle: Gesundheit.de)

Jetzt, 4 Wochen nach Geburt geht es mir gut. bis auf die Müdigkeit. Körperlich bin ich viel fitter, nervlich wesentlich belastbarer. Es war ein harter Weg bis hier her, aber ich hab es geschafft.

Und ich bin schon ein bisschen stolz auf mich, das ich es schaffe, 3 Kinder und Haushalt zu meistern. Irgendwie zumindest.

Wie sind eure Erfahrung mit diesem Thema?

Möchtet ihr darüber berichten? Ich nehme gerne Gastbeiträge hierzu an.

Liebste Grüße

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Kinderzimmergstaltung mit Wandtattooladen.de

Heute möchte ich euch gerne einmal die Wandgestaltung in unserem Kinderzimmer zeigen. Da in dem Zimmer bald beide Minis schlafen sollen, wollte ich die Schlafbereiche etwas unterteilen und hervorheben.

Bei Wandtattooladen.de durfte ich für euch ganz exclusiv zwei wundervolle Wandbilder testen.

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Die Lieferung war super verpackt, so das nichts geknickt oder verbeult war.

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Da ich bekanntlich sehr ungeduldig bin, musste ich auch gleich alles auspacken und an die Wand bringen.

Eine Anleitung war ebenfalls im Paket.

Also begann ich Stück für Stück das Haftpapier zu lösen und das Tattoo samt Transferfolie an die Wand zu kleben. Aufgrund der Größe des Tattoos war es ein wenig aufwendiger als ich erwartet hatte. Zudem rollte sich das Ganze immer wieder zusammen. Meine Ungedult wurde also bestraft.

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Ich empfehle euch also das Tattoo erst eine Weile ausgerollt liegen zu lassen. Geht nämlich sonst an die Nerven. 😉

Allgemein kann ich sagen das das ganze mit einer Rauhfasertapete und im endstaduim schwanger eine echte Kraftprobe ist. Rubbeln was das Zeug hält. So eine unebene Fläche ist nämlich nicht gerade optimal für ein schnelles anbringen. Klappte aber trotzdem gut.

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Ich bin über das Endergebnis begeistert und freue mich total. Die Farben der Tattoos sind toll, die Motive ein Traum. Somit hebe ich für Preis und Leistung definitiv den Daumen.

Der Shop ansich ist übersichtlich und bietet für eigentlich jeden Geschmack das Richtige. Zusätzlich kann man die Motive auch ebenfalls als Wandschablonen bestellen. Werde ich auf jedenfall das Nächste mal machen, da die Zwerge im nächsten Jahr in ein anderes Zimmer umziehen werden.

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Stöbert doch einfach mal selbst und lasst euch inspirieren.

 

Liebste Grüße

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Happy Birthday meine Prinzessin

 

2 Jahre ist es nun her….

vor 2 Jahren hielt ich dich das erste mal im Arm. Mein kleines Mädchen, meine Zaubermaus, meine Motte, meine Liebe!

Du hast dich wahnsinnig toll entwickelt. Kannst dich ausdrücken, mitteilen was du möchtest und was nicht.

Seit kurzem bist du auch schon große Schwester. Und zwar eine ganz wundervolle, liebe und zärtliche große Schwester. Du liebst unser Baby sehr, deinen kleinen Bruder. Du küsst und streichelst ihn, sorgst dich um ihn wenn er weint und weinst auch mit ihm.

Du bist ein ganz tolles großes Mädchen. Ich liebe dich von ganzem Herzen. Ich hoffe sehr das du einen ganz tollen Geburtstag haben wirst, mit tollen Gästen und tollen Geschenken.

Und hoffentlich gefällt dir deine Torte 🙂 Die Rückenschmerzen müssen sich ja gelohnt haben!

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Muffins nach einer Idee von http://www.mamatestblog.com/

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Regenbogen-Schokobuttercreme-Torte

Happy Birthday mein Baby ❤

 

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Milcheinschuss deluxe

Aber ganz und gar Deluxe.

Wo ich doch so eine wahnsinns Angst hatte, das der Milcheinschuss wieder so extrem wird wie bei dem Mädchen, so überraschte mich mein Körper sehr.

Das erste mal habe ich den Mucki gleich nach der Geburt angelegt. Er trank gleich ganz ordentlich schmatzend und genüsslich an beiden Brüsten. Ich war darüber sehr glücklich und froh und unendlich stolz, das wir gleich eine Bindung zueinander hatten.

Nichtsanhnend das der kleine Mann sich ab da entschied dauerzustillen. Wo das Mädchen nach der Geburt fast den ganzen Tag schlief und ich sie wecken musste, war der kleine Mann gleich ganz versessen darauf gestillt zu werden.

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Das zog sich durch den gesamten Tag der Geburt und auch durch die gesamte erste Nacht. Am morgen fühlte ich mich bereits wie ein überdimensionaler Schnuller.

Der Vorteil von dem vielen saugen an der Brust, war die schnelle anregung seiner Verdauung, somit hatte der kleine Mann auch schon gleich schöne volle Pipi Windeln und auch der erste Stuhl (Kindspech) waren schnell ausgeschieden.

Ich muss hier noch erwähnen, das ich meine Trinkmenge von 3 Liter auf maximal 1,5 Liter reduziert habe.

Da ich aber am Tag nach der Geburt immer noch nicht wirklich Milch hatte, der kleine Mann langsam richtig sauer wurde beim Trinken, weil er nicht satt wurde, bekam er 2 mal über den Tag verteilt etwas Glucose mit dem Löffelchen. Für mich war das immerhin eine Verschnaufpause vom Stillen für 45 Minuten 😀

Die 2. Nacht stillten wir also auch wieder durch. Erst in den frühen Morgenstunden konnte ich beim rumnuckeln auch endlich ein langes und ausgiebiges Saugen und Schlucken hören. Yeah, da isse, die Milch. Nach diesem Stillen ist der Mucki dann auch für mehr als eine ganze Stunde eingeschlafen.

Mir war klar, das das nun der Anfang vom Milcheinschuss war, ich stellte mich also auf das Schlimmste ein.

Aber auch bis zum Abend blieben die erwarteten festen Brüste aus. Ein ziehen hier und da und leichter Druck, der beim Anlegen aber auch gleich weg war. Nicht einmal das Gefühl, ich müsse ausstreichen, oder abpumpen. Wahrer Luxus.

Auch bis heute, 7 Tage nach Geburt hab ich nicht groß Probleme. Mal ein bisschen festere Brüste, je nachdem wie lang der kleine Mann schläft, aber er trinkt so gut, das sich das alles wieder reguliert.

Jetzt muss sich nur noch das Trinkverhalten mit der Verdauung des kleines Mannes regulieren. Ich denke das er dann auch ruhiger und einfacher in den Schlaf findet.

 

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