Das war 2014

Es war ein turbolentes Jahr, ganz sicher. Mit jede Menge Höhen und Tiefen.

Am 9.Januar habe ich erfahren, das ich schwanger bin. Eine Welt ist über mir zusammengebrochen. Hatte ich doch so viele Pläne für das Jahr, die ich alle über Bord werfen musste. Mich hat es getroffen wie ein Schlag. Eigentlich wollte ich keine weiteren Kinder mehr. Dennoch habe ich mich für den kleinen Zellhaufen entschieden. Somit ging ich am 29.01 zur ersten Vorsorgeuntersuchung.

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Im Februar beginne ich gegen die fiesen Schwangerschaftsdepressionen anzukämpfen. Am 13. Februar feiere ich meinen Geburtstag. mit mir alleine. Koche für mich alleine Kohlrouladen. Hätte mich am liebsten betrunken. Enen Tag zuvor sehe ich das erste mal den Herzschlag des Babys. Zum ersten mal wird mir hier auch kurz klar, was in mir vor geht.

Das Mädchen mutiert in der Zwischenzeit zum mega Wutzwerg.  Kurz darauf wird sie krank, mit Fieber und Aften im Mund. So eklig. Wir schauen uns das erste mal begeistert den Kindergarten an. Der kürzlich angeschaffte Hund bringt mich an den Rande des Wahnsinns. Maducatragekind wird mir bereits zu schwer und anstrengend.

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Im März ist das Mädchen weiterhin vom Teufel besessen. In der bereits 14. Schwangerschaftswoche spüre ich das erste mal ein kleines Flattern im Bauch. Bis dahin habe ich eine anstrengede Kotzphase hinter mir. Depressionen halten weiter an und das Thema Hund zieht mich immer weiter in den Abgrund. Ich zweifele an mir, an der Entscheidung an meiner Ehe, an allem. Ein Teufelskreis.

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Im April zerschlägt sich die Idee mit der Kur. Das Baby hat sich geoutet und zeigte seinen Schniepie. War also nicht so tragisch das ich im Dezember alle Mädchen-Baby-Sachen weggegeben hatte. Allerdings hatte ich für einen Burschi auch nicht viel. Dank Familie und Twitter sollte sich das aber ändern. ❤

Wir haben im wunderbares Traumwetter und das Mädchen spiel zum ersten mal im eigenen Sandkasten. Das Thema Hund ist immer noch nicht vom Tisch und ich suche immer noch verzweifelt eine Familie…

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Im Mai fühle ich mich das erste und einzige mal Wohl mit dem Bauch. Das Wetter ist unterirdisch und meine Laune auch. Leider bekommt der Mann das immer häufiger zu spüren. Für den Hund habe ich endlich eine tolle Familie gefunden und bin entspannter. Es ist Muttertag und ich weine und wüte, wie jedes Jahr.

Am 28. Mai wird das Blog schon 2 Jahre alt. Ich erreiche die 27. Schwangerschaftswoche. Gefühlt dauert das alles eine ewigkeit, Rückblickend ging das alles wahnsinnig schnell.

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Im Juni erreicht mich ein große Paket voller wunderbarer Jungsklamotten. Twitter und Internet, wahnsinn!

Wir eröffnen unsere Balkon und Badesaison. Sonne und Wärme heben die Stimmung. Ich bin das erste mal zur außerplanmäßigen Kontrolle wegen Wehen. Mehr schonen ist angesagt. Das Baby entwickelt sich prächtig und das Mädchen ist derweil auf dem weg etwas enstpannter zu werden. Wir verbringen gemeinsam unser erstes Mädelswochenende, denn der Papa ist in der Schweiz.

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Im Juli feiert der große Sohn seinen 12. Geburtstag. Der Bauch beginnt sich in der 34. Woche zu sennken. Klinkigespräch war gut, allerdings liegt das Baby in Beckenendlage. Ich schiebe Panik. Zudem wird die Geburt für den 25. August aufgrund aller Schwierigkeiten mit Einleitung geplant. Das muss erst mal sacken.

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Im August gibts endlich den Gibsbauchabdruck und das Babybauchshooting. Das Baby hat sich zum Glück wieder in SSL gedreht, somit ist ein Kaiserschnitt erstmal ausgeschlossen. Beim Mann setzt der Nestbaubetrieb ein. Die U7 mit dem Mädchen wurde als gescheirtert erklärt. Sie plärrte non stop.

Der Name vom Mucki steht fest. In den letzten Tage vor der geplanten Geburt kommt die Schwester vom Mann um sich um das Mädchen zu kümmern. Am 24.08 setzten bereits am Nachmittag leichte Wehen ein. Wir fahren morgens um 4:30 Uhr in die Klinik. Um 8:45 Uhr kommt der kleine Mann ohne Einleitung zur Welt.

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Der September war sehr turbolent. Das Mädchen feiert ihren 2. Geburtstag. Wir bekommen Besuch aus Emmendingen. Der Muckelmann entwickelt sich in kurzer Zeit zum Bauchwehzwerg. Schreitheater non Stop. Ich bin überfordert, müde, ratlos. Eine Haushaltshilfe kommt nochmal für ein paar Tage. Das Mädchen lässt sich von niemandem mehr fremdbetreuen :/ Drama und Trauma. Bei allen Beteiligten.

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Im Oktober ist der Muckelmann schon 2 Monate alt. Wir geniessen die letzten Sonnenstrahlen. Sind oft und viel mit dem Kinderwagen draussen, da das Baby dann endlich einschlafen kann.

Die Eingewöhnung im Kindergarten schlug fehl, da das Mädchen große Verlustangst hat. Die Bauchweh und Schreiattacken vom Babymann dominieren immer noch unseren Tag.

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Im November beginnt das Mädchen endlich mehr zu sprechen. Eine geliebte Twitterfreundin verliert nach langem Kampf gegen den Krebs. Sie hinterlässt eine kleine Tochter. Ich bin immer noch sehr bestürzt. Unfassbar.

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Im Dezember wird der kleine Sohn 8 Jahre alt. Ich schmeisse mir eine Schraube auf den Fuss und breche mir den Zeh. Ich hänge das Stillen an den Nagel, denn egal was ich versuche, das Bauchweh wird eher schlimmer als besser. Weihnachten steht vor der Tür und auch die erste Fahrt zur Famile. Lange Fahrt und Weihnachtsfeier prima gemeistert.. Ich bin stolz auf die kleinen Mäuse. Silvester ist gemütliches zusammensitzten mit den Nachbar geplant. Wir wollen das Jahr, welches chaotisch genug war, ruhig ausklingen lassen.

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Das neue Jahr wird wohl für uns alle sehr spannend. Es ist einiges in Planung. Vor allem aber bin ich gespannt, wie sich die Zwerge entwickeln.

Man darf gespannt sein.

Und wie war euer Jahr?

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Ein Gedanke zu „Das war 2014

  1. Zipfeldad

    Hallo fusselmama,

    das liest sich spannend. Wieder einmal prima geschrieben. Wie klappt’s denn mit dem Kleinen? Ich lese, dass er nur im KiWa schläft? Hatten wir mit unseren Twins auch.

    Die Lösung heißt Sleepy: http://www.thesleepyhelp.com

    Ja: nicht gerade billig. Aber nicht der Rede wert im Vergleich zu den schlaflosen Nächten, die wir vorher hatten!

    Freue mich schon auf deinen nächsten Bericht!

    Grüße vom Zipfeldad!

    Antwort

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